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Date: Fri, 9 Jan 2009 14:32:05 +0100 (CET)
Subject: Nachrichten aus Deutschland

Auswärtiges Amt
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09.01.2009
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1. Außenminister Steinmeier reist zu Vermittlungsmission in den Nahen Osten
2. Volkswagen AG verkauft erstmals eine Million Autos in China
3. Rekord im Jüdischen Museum Berlin: Mehr als 758.000 Besucher

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09.01.2009
1. Außenminister Steinmeier reist zu Vermittlungsmission in den Nahen Osten


Angesichts der anhaltenden Kämpfe im Gazastreifen reist Außenminister Frank-Walter Steinmeier an diesem Wochenende zu einer Vermittlungsmission in den Nahen Osten. Dies kündigte Steinmeier am Freitag (9. Januar) in Berlin an. Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak und der israelischen Regierung. Darüber hinaus ist auch ein Treffen mit dem bisherigen palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas geplant.

Ziel der Gespräche sei, „dass aus dem Aufruf zum Waffenstillstand tatsächlich ein Waffenstillstand wird“, sagte Steinmeier. Die humanitäre Situation im Gaza-Streifen erfülle die Bundesregierung mit „großer Sorge“. „Die Lage im Gaza-Streifen kann nur verbessert werden, wenn wir zu einem umfassenden Waffenstillstand kommen.“

Die vom Weltsicherheitsrat in New York in der Nacht verabschiedete Resolution zum jüngsten Nahost-Konflikt bezeichnete der Außenminister als „wichtiges Zeichen der Geschlossenheit“.

Quelle: dpa.

Ausführlicher Text des AA



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09.01.2009
2. Volkswagen AG verkauft erstmals eine Million Autos in China


Volkswagen hat im vergangenen Jahr in China erstmals mehr als eine Million Autos verkauft. Der Absatz auf seinem wichtigsten Markt war wegen der Wirtschaftskrise zwar niedriger als erwartet, lag mit einem Wachstum um 12,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aber über dem Zuwachs des Gesamtmarktes von schätzungsweise nur acht Prozent. Wie das Unternehmen am Freitag (9. Januar) in Peking berichtete, verkaufte die Volkswagen-Gruppe mit seinen beiden Gemeinschaftsunternehmen in Shanghai und Changchun in Nordchina insgesamt 1.024.008 Autos. Trotz der großen Unsicherheiten für die Autoindustrie gab Volkswagenchef Winfried Vahland als Ziel für dieses Jahr vor, weiter schneller als der gesamte Markt wachsen zu wollen.

Der Absatz der Marke Volkswagen in der Volksrepublik, Hongkong und Macao stieg um 8,2 Prozent auf 844.491. Audi verkaufte mit 119.598 Autos sogar 17,3 Prozent mehr. Der Marktneuling Skoda verbuchte einen Zuwachs um 117 Prozent auf 59.284 an Kunden ausgelieferte Fahrzeuge. In China hatte der Konzern 2007 noch 28 Prozent mehr Autos verkauft und für 2008 ursprünglich mit einem Zuwachs um 15 bis 20 Prozent gerechnet. Der VW-Konzern brachte 2008 die neuen Modelle New Bora, Lavida, Audi A4L und Skoda Fabia auf den Markt.

„Als Marktführer wird Volkswagen weiterhin stark in China investieren, um das Vertrauen der Verbraucher wieder aufzubauen“, sagte Vahland. „Wir werden mehr neue Technologien, neue Produkte und Dienstleistungen auf den chinesischen Markt bringen und weiterhin unsere Marken stärken“, sagte der VW-China-Chef. Die Entwicklung des gesamten Marktes 2009 sei unklar. „Aber wir sind dank unserer soliden Grundlage zuversichtlich, dass die Volkswagen-Gruppe besser als der gesamte Markt in China abschneiden wird.“ Nach Ansicht von Vahland hat auch die Mitwirkung als Partner bei den Olympischen Spielen im vergangenen Sommer in Peking die Marke Volkswagen, Audi und Skoda in China noch präsenter gemacht.

Quellen: dpa, pa.



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09.01.2009
3. Rekord im Jüdischen Museum Berlin: Mehr als 758.000 Besucher


Das Jüdische Museum Berlin hat im Jahr 2008 so viel Zulauf wie noch nie gehabt. Mit 758.000 Besuchern sei ein Rekord erzielt worden, teilte das Museum am Freitag (9. Januar) mit. Jeden Tag besuchten durchschnittlich 2.097 Menschen den Libeskind-Bau. Damit hatte das Haus 25.000 Besucher mehr als im Vorjahr (733.000 Besucher). Am 23. September 2008 hatte das Museum seinen fünfmillionsten Gast seit der Eröffnung 2001 begrüßt.

Besonders beliebt sei das Museum bei Touristen aus dem In- und Ausland, hieß es. Die Sommermonate Juli mit 77.000 Besuchern und August mit 74.000 Besuchern seien die beiden besucherstärksten Monate. Zu den Attraktionen zählten die beiden großen Sonderausstellungen, die im vergangenen Jahr öffneten. Mehr als 50.000 Besucher schauten sich zwischen März und August 2008 die Ausstellung „Typisch! Klischees von Juden und Anderen“ an. Die im September 2008 eröffnete Ausstellung über den NS-Kunstraub, die noch bis 1. Februar zu sehen ist, hatte bislang rund 30.000 Besucher.

Quellen: dpa, pa.

http://www.jmberlin.de/



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