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Date: Mon, 5 Jan 2009 14:39:55 +0100 (CET)
Subject: Nachrichten aus Deutschland

Auswärtiges Amt
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05.01.2009
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1. Bundesregierung: Keine Lieferengpässe wegen Gas-Streits
2. Lithium-Ionen Akkumulatoren: Daimler macht Bosch Konkurrenz
3. Vierschanzentournee: Schmitt springt als Dritter auf das Podest

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05.01.2009
1. Bundesregierung: Keine Lieferengpässe wegen Gas-Streits


In Deutschland gibt es trotz des Streits zwischen dem russischen Konzern Gazprom und der Ukraine derzeit keine Gas-Lieferengpässe.

„Die Gasversorgungsunternehmen bekommen zu hundert Prozent die Lieferungen, die sie auch bestellt haben“, sagte eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums am Montag, 5. Januar in Berlin. Die Bundes­regierung stehe weiter in engem Kontakt mit den betroffenen Regierungen und Unternehmen. Am morgigen Dienstag könnte es ein Gespräch von Gazprom-Vertretern im Wirtschaftsministerium geben. Der russische Konzern habe um ein Treffen gebeten, sagte die Sprecherin.

Quellen: dpa, pa.



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05.01.2009
2. Lithium-Ionen Akkumulatoren: Daimler macht Bosch Konkurrenz


Der Autokonzern Daimler sucht auf dem Zukunftsmarkt Batterietechnik den direkten Wettbewerb mit großen Zuliefererkonzernen wie Bosch. Der Stuttgarter Hersteller erwägt nach einem Pressebericht, seine Lithium-Ionen Akkumulatoren aus der im Dezember verkündeten Batterie-Allianz mit dem Industriekonzern Evonik auch weiterzuverkaufen. Mittelfristig ist auch der Verkauf an Dritte möglich, sagte der zuständige Daimler-Vorstand Thomas Weber der Zeitung am 29. Dezember.

Bosch, der weltgrößte Autoteile-Hersteller, hatte bereits im Sommer 2008 ein gemeinsames Unternehmen für Lithium-Ionen Akkumulatorensysteme mit dem südkoreanischen Technik-Konzern Samsung gegründet. Der Kampf um die technische Führung bei dem für Elektroautos wichtigen Lithium-Ionen Akkumulator gewinnt damit weiter an Schärfe.

Erst vor wenigen Tagen hatten auch der japanische Autobauer Nissan und der Elektronikkonzern NEC ihre Zusammenarbeit bei Akkumulatoren deutlich ausgebaut. Die beiden japanischen Unternehmen planen laut japanischen Medien, mindestens 1,1 Milliarden US-Dollar in die Fertigung von Lithium-Ionen Akkumulatoren zu stecken. Daimler hatte Mitte Dezember zusammen mit Evonik angekündigt, in den Markt für Hochleistungs-Akkumulatoren für Elektroautos einzusteigen und gemeinsam Lithium-Ionen Akkus zu entwickeln und zu fertigen.

Quellen: dpa, pa.



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05.01.2009
3. Vierschanzentournee: Schmitt springt als Dritter auf das Podest


Als Martin Schmitt seine Rückkehr in die Weltspitze mit dem ersten Podestplatz seit knapp zwei Jahren vorläufig gekrönt hatte, ballte der Routinier erleichtert die Faust und genoss gemeinsam mit Tagessieger Wolfgang Loitzl das Bad in der jubelnden Menge. Mit dem dritten Platz beim dritten Springen der Vierschanzen­tournee vor 25.000 Fans an der ausverkauften Bergisel-Schanze in Innsbruck bescherte der Routinier den deutschen Skispringern am Sonntag (4. Januar) das langersehnte Erfolgserlebnis und löste auch bei seinen Teamkollegen um den siebtplatzierten Michael Neumayer sowie Bundestrainer Werner Schuster großen Jubel aus.

„Ich bin superglücklich und freue mich riesig. Ich habe schon lange nicht mehr da oben gestanden“, sagte Schmitt. Mit 257,7 Punkten musste er nur den beiden Österreichern Loitzl (261,0) und Gregor Schlierenzauer (260,3) knapp den Vortritt lassen.

Mit einem stilistisch und technisch einwandfreien Flug auf 128,5 Meter hatte der 30-Jährige nach dem ersten Durchgang zum ersten Mal seit vielen Jahren sogar die Führung übernommen, was ihm ein ungläubiges Lächeln ins Gesicht zauberte. 125,5 Meter im Finale reichten dann zwar nicht zum ersten Sieg seit fast sieben Jahren, aber immerhin zum ersten Podestplatz seit dem 11. März 2007. In der Gesamtwertung schob er sich mit 776,7 Punkten auf Platz vier vor. Spitzenreiter Loitzl, der mit Sprüngen von 126,5 und 128,5 Metern seinen zweiten Sieg nach Garmisch-Partenkirchen feierte, baute seinen Vorsprung vor dem Schweizer Simon Ammann vor dem Finale in Bischofshofen auf 15,8 Punkte aus.

Quellen: dpa, pa.



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